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P-Konto darf nicht mit Extra-Gebühren einhergehen

7. Juni 2012 1 Kommentar
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Festgeld | © by flickr/ Public Domain Photos

Für ein P-Konto dürfen von der Bank keine Extra-Gebühren erhoben werden. In Deutschland haben rund drei Millionen Haushalte mehr Schulden als sie eigentlich stemmen können. Infolge dessen wird bei den betroffenen Haushalten meist gepfändet. Damit Schuldnern trotz der Pfändung zumindest ein Existenzminimum bleibt, haben sie bereits seit 2010 die Möglichkeit, das eigene Girokonto in ein sogenanntes P-Konto, ein Pfändungsschutzkonto, umzuwandeln.

Ein Grundfreibetrag ist auf dem P-Konto stets vor dem Zugriff der Gläubiger  geschützt. Nicht selten klagen Bankkunden jedoch über Probleme und Nachteile, die in Verbindung mit dem P-Konto verbucht werden. Nach Erklärungen von Verbrauchern verlangen Banken bei dem P-Konto oft sehr kostenintensive Gebühren. So müssen für ein P-Konto zum Teil bis zu zehn Euro bezahlt werden. In einzelnen Fällen gestalten sich die Gebühren noch umfangreicher. Von dem Oberlandesgericht Bremen wurde nun jedoch beschlossen, dass für ein P-Konto von Seiten der Banken keine höheren Gebühren verlangt werden dürfen. Nach Expertenratschlägen sollten Verbraucher die hohen Gebühren nicht einfach hinnehmen, sondern die Banken zur Rückerstattung auffordern.

Pfändung bei Girokonten möglich

15. Januar 2012 Keine Kommentare
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Festgeld | © by flickr/ Public Domain Photos

Bislang hatten Hartz-IV-Empfänger grundsätzlich die Sicherheit, dass die Sozialleistungen auf ihrem Girokonto nicht gepfändet werden können. Seit dem 1. Januar 2012 ist dies anders. Das Geld kann nur dann nicht gepfändet werden, wenn dieses auf einem besonderen Konto in entsprechender Form geschützt wird. Mit Blick auf das Girokonto besteht für mehrere Verbraucher kein Pfändungsschutz mehr. So ist dieser weder bei Empfängern von ALG II, noch bei Sozialhilfe und Kindergeld gegeben.

Um die Sozialleistungen vor einer möglichen Pfändung zu schützen, müssen Verbraucher selbst aktiv werden. Demnach müssen sie sich um die Einrichtung von einem sogenannten P-Konto bemühen. Bei dem P-Konto handelt es sich um ein Pfändungsschutzkonto. Damit ein solches P-Konto eingerichtet werden kann, muss ein entsprechender Antrag bei der Bank gestellt werden. Grundsätzlich kann sowohl ein bestehendes Konto in ein P-Konto umgewandelt als auch ein Neues als solches eingerichtet werden. Die Banken wurden per Gesetzgeber dazu verpflichtet, dass sie ein Girokonto innerhalb von vier Tagen in ein P-Konto umwandeln müssen. Trotzdem sollten sich betroffene Verbraucher rechtzeitig um die Umwandlung bemühen.